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"Staat gewinnt nicht an hohen Spritpreisen" – Finanzministerium widerspricht früherer Merz-Aussage

Der Sprecher des Finanzministeriums, Maximilian Kall, betonte bei der Bundespressekonferenz am Montag, dass der Staat durch die gestiegenen Spritpreise keine höheren Steuereinnahmen verzeichnet. Der heutige Bundeskanzler Friedrich Merz vertrat als Oppositionsführer im März 2022 noch eine andere Sichtweise.

Merz argumentierte damals in der ZDF-Talkshow "Maybrit Illner", dass höhere Spritpreise durch den prozentualen Aufschlag von 19 Prozent Mehrwertsteuer automatisch zu mehr Steuereinnahmen pro Liter führen würden.

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