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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift für Kiewer Truppen genutzte Hafenanlagen weiter an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift für Kiewer Truppen genutzte Hafenanlagen weiter anQuelle: TASS © Russisches Verteidigungsministerium
  • 9.08.2026 12:39 Uhr

    12:39 Uhr

    Verteidigungsminister: Finnland liefert keine Flugabwehrraketen an die Ukraine

    Helsinki habe bisher alles getan, was in seiner Macht stand, um Kiew zu helfen, erklärte der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen. Darüber berichtet die Zeitung Ilta-Sanomat.

    Finnland könne keine Flugabwehrraketen an Kiew übergeben, so der Minister weiter. Andernfalls würde das Land seine Kampfbereitschaft im Bereich der Luftverteidigung gefährden. 

    Damit reagierte Häkkänen auf die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, dass die europäischen Länder die in ihrem Besitz befindlichen Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot an die Ukraine liefern sollten.

    Zuvor erklärten bereits Rumänien, Bulgarien, die Niederlande und Polen, ihre Kapazitäten zur Militärhilfe für Kiew seien erschöpft.

  • 11:59 Uhr

    Warum Selenskij bei Trump erneut nichts rausholen konnte

    Wladimir Selenskijs jüngster Besuch im Weißen Haus geriet nicht zum Desaster wie im Februar 2025. Doch eine Katastrophe zu vermeiden, ist noch kein Erfolg. Der sorgfältig geplante und vorbereitete Besuch des ukrainischen Präsidenten bei Donald Trump war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 11:28 Uhr

    Prorussischer Widerstand: Ukrainische Kämpfer nutzen in Häfen von Nikolajew blockierte Schiffe als Drohnenstartplätze

    Seit 2022 liegen zahlreiche Lastkähne, Schlepper, Motorschiffe und Trockenfrachter in den Häfen von Nikolajew fest. Sie sind dort blockiert, da der Zugang zum Schwarzen Meer über den Fluss Juschny But an der Kinburn-Nehrung vorbeiführt, die von der russischen Armee kontrolliert wird. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, teilte dies der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

    Die ukrainischen Streitkräfte nutzten derzeit diese Schiffe, um für russische Regionen wie das Gebiet Cherson, die Teilrepublik Krim und die Schwarzmeerküste mit Drohnen anzugreifen, sagte Lebedew weiter.

    Auf manchen Schiffen seien ihm zufolge Anlagen zur Montage von unbemannten Luftfahrzeugen und Seedrohnen eingerichtet worden. Diese würden dann zum richtigen Zeitpunkt auf die Schiffe verladen, die als Drohnenstartplätze ausgestattet worden seien.

    Aus diesem Grund greife das russische Militär aktuell immer wieder ukrainische Schiffe in den Häfen von Nikolajew an, vermutet der Untergrundaktivist.

    Wie es heißt, liege der Vorteil der Drohnenproduktion auf den Schiffen darin, dass die Generatoren an Bord unabhängig vom Stromnetz von Nikolajew funktionierten. Sobald die Drohnen gestartet seien, fahre das Schiff weiter, wodurch es schwierig werde, die Startanlagen aufzuspüren.

  • 10:38 Uhr

    Todesopfer bei nächtlicher ukrainischer Drohnenattacke auf Belgorod

    Bei einem Terroranschlag der ukrainischen Streitkräfte auf Belgorod in der Nacht zum Sonntag wurden drei Menschen getötet. Dies gibt der kommissarische Gouverneur des gleichnamigen Grenzgebiets, Alexander Schuwajew, bekannt. Laut dem Beamten erlitten 25 weitere Einwohner Verletzungen, darunter zwei Kinder im Alter von vier und neun Jahren.

  • 10:04 Uhr

    Russland greift für Kiewer Truppen genutzte Hafenanlagen und Schiffe weiter an

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf ukrainische Hafenanlagen und zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte eingesetzte Schiffe fort. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

    In der Nacht zum Sonntag wurden demnach folgende Ziele von luft- und bodengestützten Präzisionswaffen sowie von Kampfdrohnen getroffen:

    • ein Lager für Treib- und Schmierstoffe, militärische Ausrüstung und ein Komplex für den Hafenumschlag im Hafen von Odessa
    • ein Lager für Treib- und Schmierstoffe sowie militärische Ausrüstung im Hafen von Tschernomorsk
    • Treibstofftanks in den Ortschaften Beljary und Novyje Beljary (jeweils 27 Kilometer und 28 Kilometer nordöstlich des Hafens von Odessa)
  • 09:33 Uhr

    Salvenfeuer russischer Artillerie am Sonntagmorgen (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten am frühen Sonntagmorgen im Einsatz. "Wir begrüßen den Sonnenaufgang mit kraftvollen Salven", heißt es im Beitrag der Behörde auf Telegram. "Der Vormarsch geht weiter."

  • 08:50 Uhr

    Massive Drohnenattacke aus der Ukraine auf Belgorod

    Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Sonntag Belgorod, die Hauptstadt des gleichnamigen Gebiets an der Grenze zur Ukraine, massiv mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen.

    Laut Behördenangaben sollen 13 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, verletzt worden sein. Wie es heißt, wurden darüber hinaus mehrere Wohnhäuser, ein Verwaltungsgebäude, eine soziale Einrichtung und ein Geschäft beschädigt.

  • 07:55 Uhr

    Russische Flugabwehrkräfte neutralisieren in der Nacht knapp 200 gegnerische Drohnen

    In der Nacht zum Sonntag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 153 unbemannte Fluggeräte über 18 Gebieten sowie den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

    Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.

  • 07:22 Uhr

    Militärexperte: Russische Streitkräfte errichten Brückenkopf für Offensive bei Bely Kolodes im Gebiet Charkow

    Mit der Befreiung der Ortschaft Bely Kolodes hat das russische Militär die Schwachstellen an der Frontlinie im Raum Charkow beseitigt. Dies gab der Militärexperte Andrei Marotschko im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS bekannt. Damit hätten die russischen Soldaten einen Brückenkopf für eine weitere Offensive in der Gegend geschaffen.

    Wichtig sei auch, dass ukrainische Kämpfer an mehreren Stellen in ihrem Hinterland wichtige Stellungen verloren haben, fügte Marotschko hinzu. Kiewer Kräfte seien nun gezwungen, sich in die zweite und dritte Verteidigungslinie zurückzuziehen.

    Das Verteidigungsministerium in Moskau gab die Befreiung von Bely Kolodes Anfang der Woche bekannt.

  • 8.08.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.