Kurzclips

Zweiter Verhandlungstag gegen Selenskij-Stabschef Jermak: 60 Tage Haft

Am Mittwoch, dem 13. Mai 2026 hat ein Ermittlungsrichter in Kiew Untersuchungshaft von zunächst 60 Tagen gegen Andrei Jermak, den ehemaligen Stabschef von Präsident Wladimir Selenskij, angeordnet. Jermak kann den Vollzug der Haft gegen Kaution von umgerechnet 2,72 Millionen Euro noch abwenden.

Jermak wird der Beteiligung an Geldwäsche beschuldigt. Laut ukrainischen Antikorruptionsbehörden sollen dabei 10,5 Millionen US-Dollar gewaschen worden sein.

In der Anhörung vor dem Ermittlungsrichter kam ans Licht, dass der Ex-Stabschef bei Entscheidungen, unter anderem bei der Besetzung von Spitzenposten, eine Wahrsagerin um Rat gefragt haben soll. Das Verfahren ist Teil einer umfassenderen Untersuchung eines 100-Millionen-Dollar-Schmiergeldskandals, in den hochrangige ukrainische Beamte verwickelt sind.

Mehr zum ThemaKorruption in Kiew: Jermak soll Wahrsagerin für Kabinettsentscheidungen bezahlt haben

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.