Deutschland

Anti-AfD-Proteste: Viel Lärm um nichts

Vielleicht sind sie einfach nur nicht früh genug aufgestanden – mit einer Blockade des AfD-Parteitags wurde es jedenfalls nichts. Und zum Glück blieb es auch, von Angriffen auf Journalisten abgesehen, weitgehend so friedlich wie unnütz.
Anti-AfD-Proteste: Viel Lärm um nichts© aus sozialen Medien

Die Polizei meldet am Nachmittag 31.000 Teilnehmer, die Veranstalter sprechen gar von 50.000; angesichts dessen, dass diesmal die offiziellen Zahlen nach oben korrigiert werden dürften, waren es jedoch wahrscheinlich weniger Demonstranten, die heute in Erfurt gegen den AfD-Parteitag antraten.

Tatsächlich kamen sie wohl etwas zu spät, um durch Blockaden verschiedenster Art die Delegierten von der Anreise abzuhalten – der Parteitag begann pünktlich, auch wenn zuvor noch die Quelle einer Blockflötenversion des Darth-Vader-Marschs gefunden werden musste.

Die Teilnehmer des Parteitags waren schon wesentlich früher zum Ort der Veranstaltung gebracht worden. Zum Zeitpunkt der Blockaden waren sie längst im Saal ...

Was die Gegendemonstranten nicht davon abhielt, trotzdem ihr Programm abzuspulen, von Blockaden auf der Autobahn und auf Bundesstraßen ...

... über das völlig sinnfreie Einbetonieren auf Gleisen ...

... bis hin zu einem heldenhaften Auftritt von Luisa Neubauer vor einem Bauschuttcontainer:

In einigen Fällen beschlagnahmte die Polizei Feuerwerkskörper und Schlagstöcke. Außer den Angriffen auf Reporter von Apollo und Junge Freiheit sind bisher keine weiteren Übergriffe bekannt.

Obwohl die Anreise der Gegendemonstranten mit Reisebussen in diesem Fall – im Gegensatz zu den Corona-Demonstrationen – auf keine Weise behindert wurde, ist der Erfurter Parteitag bisher glimpflich verlaufen.

Mehr zum Thema – AfD-Parteitag: Chrupalla und Weidel bestätigt

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.